Es geht auch ohne Label

15. April 2010

Ein sehr interessantes Interview mit der Musikerin Dota Kehr über Musik, Konsum, Politik…

Als ich 2002 die allerersten Demoaufnahmen gemacht hatte, hab ich sie an ein paar Labels geschickt. Und wieder zurückbekommen. Klar hätte ich es weiter probieren können, aber ich hab mir dann überlegt: Warum diese Material- und Zeitverschwendung weiterbetreiben, um entdeckt zu werden? Am Ende wird man von jedem Hörer einzeln entdeckt. Also hab ich meine CDs zu Hause auf dem Rechner gebrannt und sie auf den Konzerten verkauft.
Straßenmusik hat etwas Trotziges, taz, 12.04.2010

Website von Die Kleingeldprinzessin und die Stadtpiraten: kleingeldprinzessin.de

Die Welt wird gleichzeitig schlimmer und besser

25. März 2010

Krista Nowak eröffnete vor 20 Jahren den ersten Eine-Welt-Laden Ostberlins und spricht in der taz über fairen Handel, hochwertige Produkte, Sinn und Unsinn der Biohandel- und Entwicklungsszene.

Es hat schon eine Wirkung, wenn man sich als Verbraucher an ökologischen, ethischen und sozialen Standards orientiert, also an dem, was man ökofair nennt. Ebenso wichtig wie der Verkauf fair gehandelter Produkte ist uns die Aufklärung.
Fairtrade-Schokolade hab ich nur gegessen, weil es richtig war, taz, 21.03.2010

enorm – das Wirtschaftsmagazin für Social Business

21. März 2010

Ein Wirtschaftsmagazin nur über Social Business, also über soziales Unternehmertum will enorm sein und über Alternativen zur bisherigen Form des Wirtschaftens berichten.

Es ist an der Zeit. Zeit für ein neues Denken. Zeit für neue Ideen. Zeit für eine kleine Revolution. Das Magazin enorm ist ein unabhängiges Wirtschaftsmagazin, das an die Überwindung gesellschaftlicher Missstände zum Wohle des Menschen mittels des Gedankens des Social Business in all seinen Facetten glaubt und mit daran arbeiten möchte.

Einen Artikel über Thomas Friemel, einen der enorm-Macher, gibt es in der taz zu lesen: Sein Job kotzte ihn an

enorm ist seit dem 18.März im Handel zu erhalten. Das Magazin erscheint viermal im Jahr und kostet im Abo 30 Euro, davon werden 15% in Projekte des sozialen Unternehmertums investiert.

Mehr Infos unter enorm-magazin.de

Neues Magazin Oya über anders denken und anders leben

14. März 2010

Oya ist der gelungene Nachfolger der schon jahrelang bekannten Zeitung KursKontakte. Jetzt erschien die erste Ausgabe mit dem Schwerpunktthema Wovon wir alle leben.

Gemeingüter sind einerseits unsere Lebensgrundlagen, wie die Erde, die Luft und das Wasser, und andererseits gemeinschaftlich geschaffene Kulturgüter, wie Volkslieder, freie Software oder freie Enzyklopädien. Gemeingüter entstehen, wenn Menschen sie gemeinschaftlich pflegen und dazu beitragen, dass sie sich vermehren. Diese Logik der Gemeingüter hilft uns, eine wirklich nachhaltige Kultur denken und leben zu lernen.

oya anders denken.anders leben.

oya anders denken.anders leben.

Oya richtet sich an Kulturkreative im deutschsprachigen Raum, hat aber darüber hinaus die Welt als Ganzes im Fokus. Jede Ausgabe ist voller Reportagen, Essays, Porträts, Berichten und Interviews, die neue Ansätze aufzeigen, die es überall in unserer Gesellschaft schon gibt: in sozialen Unternehmen, in Gesundheitsprojekten, in Ökodörfern und Lebensgemeinschaften und vielfältigen Netzwerken für soziale und ökologische Anliegen. Oya will auf den bereits vorhandenen Reichtum an Praxis und Ideen in unserer Gesellschaft hinweisen. Neben dem jeweils wechselnden Schwerpunktthema gibt es die Rubriken Bildung, Gesundheit, Eurotopia und Permakultur.

Folgende Themen behandeln die nächsten Ausgaben:

  • Vom Aussteiger zum Einsteiger – wie man ein sinnleeres Leben verlässt, um ein gutes Leben zu führen.
  • Anders Wirtschaften – von Social Business, Regionalgeld und Schenkökonomie
  • Stadt und Land – kann Subsistenzwirtschaft die beiden Welten verbinden?
  • Wir machen es selbst – Selbstermächtigung und das Erstarken der Zivilgesellschaft

Oya erscheint alle zwei Monate und kostet im Abo 36 € (ermäßigt 26€). Ein Abo lohnt sich meiner Meinung nach. Die Artikel sind inspirierend, Oya ist schön gemacht und das Lesen macht einfach Spaß.
Mehr Infos unter oya-online.de.